Eine gute Innendämmung garantiert allen Bewohnern in den kalten Wintermonaten ein warmes und behagliches Zuhause und im Sommer angenehme Kühle.
Die Innendämmung ist zurzeit eine der gefragtesten Arbeiten im Bausektor, denn sie erhöht merklich den Wohnkomfort bei einer gleichzeitigen Verringerung des Energieverbrauchs. Die Innendämmung isoliert eine Wohnung gegen Kälte und auch gegen Wärme, sodass sie im Winter wärmer ist und im Sommer kühler. Dadurch müssen Heizung und Klimaanlage weniger zum Einsatz kommen, was wiederum zu einer nicht unerheblichen Einsparung bei den Energiekosten führt.
So wird eine Innendämmung durchgeführt
Eine Innendämmung ist die ideale Wahl, wenn es nicht möglich ist, eine Fassadendämmung anzubringen, etwa weil die Kosten dafür zu hoch wären oder weil sich die Parteien eines Mehrfamilienhauses nicht einigen können.
Die Platten für die Innendämmung werden innen an den Zimmerwänden angebracht, vor allem in jenen Räumen, die Kälte und Wind verstärkt ausgesetzt sind, d.h. gegen Norden gehen. Die für die Innendämmung notwendigen Arbeiten können sowohl von Fachunternehmen durchgeführt werden, als auch im Do-it-Yourself-Modus. In beiden Fällen finden die gleichen professionellen Lösungen und Materialien Anwendung.
Bei der Innendämmung gibt es verschiedene Arten, die Wände zu isolieren. Die angebotenen Lösungen unterscheiden sich nach der verfügbaren Dicke der Platten, den gewünschten Dämmwerten, der Art des Materials, das man verwenden möchte sowie, wenn man die Arbeiten selbst ausführen will, nach seinem handwerklichen Geschick.
Welches Material soll man wählen
Es existieren verschiedene Materialien zur Wärmedämmung. Die Auswahl hängt von verschiedenen Kriterien ab, als da wären die Dicke der Platten, die Isolierfähigkeit, die Wärmeleitfähigkeit und der Preis.
Im Allgemeinen werden zur Innendämmung nicht synthetische Materialien bevorzugt, weil natürliche Materialien im Gegensatz zu synthetischen Stoffen generell nicht toxisch sind.
Dies sind die zur Innendämmung am häufigsten verwendeten Materialien:
- Kork;
- Glaswolle;
- Steinwolle;
- Styropor;
- Polyurethanschaumstoff;
- Extrudiertes Polystyrol;
- Schaumglas.
Im Vergleich zu synthetischen Materialien haben Naturmaterialien höhere Kosten, sie bieten aber viele Vorteile hinsichtlich Sicherheit und Beständigkeit.
Neben Kork, dem vermutlich besten Isoliermaterial für Innenwände, gibt es auch andere Dämmstoffe natürlichen Ursprungs, wie Pflanzenfaser, Zellulose und Holzfaser.
All diese Stoffe bieten eine sehr gute Wärmedämmung, aber geringen Widerstand gegen Dampf und Feuchtigkeit, weshalb sie oft mit atmungsaktiven Materialien verbunden werden.
Titel H2: Kosten für eine Innendämmung
Eine Innendämmung ist keine unerhebliche Investition: Zu den Materialkosten kommt der Stundenlohn der Handwerker:innen, normalerweise 20€ – 40€ pro qm. Natürlich kann es erhebliche Unterschiede geben, ja nachdem welches Material man wählt und wie es angebracht wird.
Wie bereits erwähnt, ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten synthetisches Dämmmaterial von Vorteil, da es einen geringeren Preis hat. Seine Dämmwirkung könnte jedoch niedriger sein, zwar gut, aber nicht auf längere Sicht. In diesen Fällen kann man von Kosten zwischen 8€ und 25€ pro qm ausgehen.
Mineralische Dämmstoffe sind natürlichen Ursprungs und generell recycle- und erneuerbar. Sie haben einen höheren Preis, aber dafür ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir reden dabei über Kosten von 10€ bis 30€ pro qm, einschließlich Platten und Stundenlohn.Auch natürliche Materialien pflanzlichen Ursprungs sind sehr gutes Dämmmaterial. Zwar kann sich der Preis hier auf 20€ – 50€ pro qm belaufen, dafür haben diese Materialien sicherlich die beste Umweltbilanz. Trotzdem sollte man bedenken, dass diese Kosten das vorgesehene Budget sprengen könnten.
Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Kosten für eine Innendämmung aus dem verwendeten Material und der Art der auszuführenden Arbeiten ergeben. Darüber hinaus spielen bei den Preisen auch die Größe der Platten und die Art der Verlegung eine Rolle.
Die Vorteile einer Innendämmung
Im Vergleich zu einem Haus oder einer Wohnung mit einer guten Innendämmung haben Häuser und Wohnungen ohne oder mit unzureichender Innendämmung 30-40% höhere Ausgaben für Strom, Brennstoff und Gas.
Eine fachgerecht verbaute Wärmedämmung dient aber nicht nur der Energieersparnis, sondern verbessert auch merklich den Wohnkomfort. Eine gute Wärmedämmung reduziert die Bildung von Kondenswasser, Wasserflecken, Schimmel und Feuchtigkeit in Innenräumen, also all jener Phänomene, die die Gesundheit von Gebäuden und ihrer Bewohner schädigen.
Außerdem sorgt eine gute Innendämmung auch für eine bessere Geräuschdämmung. Wird sie von Fachunternehmen korrekt und vor allem mit den geeigneten Materialien ausgeführt, trägt sie dazu bei, lästige Geräusche, die als störend empfunden werden und potenziell zu Stress führen können, zu verringern.
Zum Schluss soll noch einmal daran erinnert werden, dass die Anbringung einer Innendämmung keine ganz unkomplizierte Baumaßnahme ist: Die Wahl des richtigen Materials, der Dicke der Dämmplatten und die Art der Ausführung der Arbeiten sind von größter Wichtigkeit.
Der beste Rat ist, nicht zu improvisieren, sondern sich an ein
Fachunternehmen zu wenden, um eine Innendämmung vorzunehmen. Dies ist die ideale Lösung, um den Komfort der Wohnung zu verbessern, ohne teure Anfängerfehler zu begehen.







